Über uns

Der Löwen wird als das älteste Dorfgasthaus bezeichnet. Nach dem Entlebucher Landrecht von 1491 durfte es im Entlebuch nur drei Wirtschaften geben, wovon eine in Escholzmatt war. Weil die Bezeichnung der Gasthäuser im Verlauf der Jahrhunderte teilweise änderte, ist eine klare Reihenfolge schwer auszumachen. Belegt ist, dass im Jahr 1671 der rote Löwen das Real- und Tavernenrecht erhielt.
Das Haus wurde denn auch als Höchhuswirtschaft genannt. Die anschliessende Matte gegen den Seltenbach heisst heute noch Höchhusmätteli. 1624 bezahlte der Wirt zu Escholzmatt ein Umgeld (Abgaben für Wein an den Staat) ein Quantum von 44 Saum Wein, was einem Jahresverbrauch von mehr als 7000 Litern entspricht. In einer Urkunde von 1767 ist festgehalten, in diesem Jahr sei das neu gemacht worden. Der Saal erhielt 1909 seine heutige Gestalt. Am Ende des 18. Jahrhunderts ging der Löwen in den Besitz der Familien Bucher über, die ihn bis 1944 besassen. Von 1944 an wirtete Familie Duss im Löwen. 1967 erwarb Familie Lauber-Käch das Hotel. 2001 wurde die Einzelfirma Robert Lauber-Käch in die familieneigene LARO AG Escholzmatt überführt.
Als der schwäbische Schriftsteller Heinrich Hansjakob 1904 im Löwen abstieg, schrieb er in seinen Reise-Erinnerungen: «Ein so schönes Landwirtshaus habe ich meiner Lebtag noch nie gesehen.»